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Dienstleistungen

Suchtkrankheiten, Hilfen bei
Beschreibung
Suchtkranke und Suchtgefährdete (Alkoholkranke, Drogen- und Medikamentenabhängige) sowie deren Angehörige können in Psychosozialen (Sucht-)Beratungsstellen Rat und Hilfe erhalten.
Die über 180 Psychosozialen Suchtberatungsangebote in Bayern nehmen vor allem die Aufgabe der ambulanten Beratung und Betreuung wahr. In den meisten Fällen erfolgen hier die ersten Kontakte mit den Betroffenen; Weichenstellungen zur stationären oder ambulanten Therapie werden ermöglicht, eine Entgiftung kann vermittelt und Nachsorge bei ehemaligen Abhängigen zur Vermeidung von Rückfällen kann geleistet werden. Sie bieten auch Hilfestellung bei der Klärung der Kostenübernahme für die Behandlung und Rehabilitation an.
Zu den niedrigschwelligen Angeboten und denen der Überlebenshilfe, die für Abhängige harter Drogen neben den Beratungsstellen sofort erreichbar sind und ohne Wartezeiten und unbürokratisch zur Verfügung stehen, gehören:
  • Das Projekt "Drogennotfalldienst" der Prop e.V. in München,
  • Notschlafstellen für obdachlose Abhängige in München, Nürnberg und Augsburg (ca. 52 Plätze),
  • Kontaktläden für Drogenmissbraucher in Nürnberg, Augsburg und München, Kempten und Lindau.
Weitere Angebote der Suchthilfe für Jugendliche sind Jugendcafes und Jugendtreffs in einigen größeren bayerischen Städten. Frauenspezifische Angebote werden in München, Nürnberg und Regensburg vorgehalten.
In Bayern sind die Bezirke für die Sicherstellung der ambulanten und stationären Suchtkrankenhilfe zuständig.
Im Rahmen ihrer Zuständigkeit können die Kosten ambulanter und stationärer Leistungen für Suchtkranke und Suchtgefährdete von der gesetzlichen Krankenversicherung, Rentenversicherung und der Sozialhilfe übernommen werden.
Mit der Hilfe für Suchtkranke und Suchtgefährdete befassen sich neben den Verbänden der freien Wohlfahrtspflege auch private Organisationen und Selbsthilfe-Gemeinschaften.
Psychosoziale Beratungsstellen, Sozialpsychiatrische Dienste, Gesundheitsämter, Jugendämter und Sozialhilfeverwaltungen bei den Landratsämtern und kreisfreien Städten, Koordinierungsstelle der bayerischen Suchthilfe (KBS) http://www.kbs-bayern.de
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